Aug 18

TomTom App bringt Sie sicher ans Ziel

Nachdem Navigon bereits vor einiger Zeit seinen MobileNavigator auch für das iPhone bereit stellte zieht TomTom nun nach. Ab sofort ist unter dem Namen „TomTom App“ die bereits im Juni dieses Jahres auf der World Wide Developer Conference in San Francisco vorgestellte Navigationssoftware des Herstellers im AppStore verfügbar.

Hier haben Nutzer die Möglichkeit, sich zwischen verschiedenen Versionen zu entscheiden, die sich lediglich durch das mitgelieferte Kartenmaterial unterscheiden.

Zur Verfügung stehen momentan die bekannte DACH-Version, welche mit Kartenmaterial für Deutschland, Österreich und die Schweiz ausgestattet ist und rund 70,–€ kostet oder eine Version, deren Kartenmaterial Westeuropa abdeckt und rund 10,–€ kostet. Etwas günstiger fallen hingegen die Versionen aus, in denen Kartenmaterial für die USA und Kanada, Neuseeland oder Australien enthalten ist. Hier berechnet TomTom lediglich 63,–€ für den Download.

Zusätzlich bringt die Software, wie es auch bei den mobilen Navigationsgeräten des Herstellers üblich ist, Unterstützung für Points of Interest und Blitzer mit. Diese werden allerdings nur in den Ländern angezeigt, deren Gesetz Radarwarnungen erlaubt, was in Belgien, Finnland, Frankreich, England, Österreich, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden und den Niederlanden der Fall ist.

Vorerst steht das TomTom App lediglich für das iPhone 3G und das iPhone 3GS zur Verfügung, was sich jedoch schon in Kürze ändern soll. TomTom möchte dann auch Besitzer eines iPod Touchs in den Genuss mobiler Navigation bringen, während all diejenigen, die noch ein iPhone 2G nutzen auch weiterhin leer ausgehen werden, da das Smartphone nicht mit einem GPS-Empfänger ausgestattet ist.

Hervorragend gelungen ist vor allem die Bedienbarkeit des TomTom Apps, welche sich die Features des iPhones zu Nutzen macht, und neben der Steuerung durch Gesten auch eine Funktion automatische Lageanpassung vornimmt, sobald das Smartphone gedreht wird.

IO Routes und der direkte Zugriff auf das Adressbuch des iPhones ermöglichen zusätzlich eine schnelle und effektive Navigation. Lästiger Stau wird hierbei vermieden, indem die Software auf gesammelte Reiseinformationen zurück greift um verstopfte Straßen, etwa im Berufsverkehr zu meiden.

Angezeigt werden die Routen zudem ganz nach dem Geschmack des Nutzers entweder als 2D Ansicht, deren Darstellung bei Bedarf mit Hilfe des Zooms vergrößert werden kann, oder als 3D-Darstellung. Um die Lesbarkeit des Displays zu verbessern stehen außerdem sowohl Tages- als auch Nachtfarben zur Verfügung.
Weniger gut ist hingegen wie bei nahezu allen mobilen Navigationslösungen für Handys und Smartphones die Sprachansage. Auch das TomTom App nutzt hierfür den Lautsprecher des Handys, welcher jedoch bei lauten Umgebungsgeräuschen einfach zu schwach ist, um noch eine gut verständliche Ansage der Wegbeschreibung zu ermöglichen.

Wichtig ist dabei, dass man das iPhone während der gesamten Fahrt in der entsprechenden Halterung lässt um Komplikationen zu vermeiden. Telefonieren am Steuer ist in Deutschland und in vielen weiteren Ländern strengstens verboten. Selbst wenn man nur das iPhone hält, um “kurz den Weg nachzuschauen” zählt dies als vergehen. In solch einem Fall haften auch KFZ-Versicherungen nicht für einen, aus dieser Situation resultierenden Unfall.


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