Wie es aussieht, hat Apple die neueste Version seines Betriebssystems, welche bereits im September dieses Jahres in den Handel kommen soll, bereits fertig gestellt. Im Laufe der letzten Wochen tauchten hierzu neben einigen, erstaunlich detaillierten Berichten sogar einige Final Versions auf verschiedenen Internetseiten auf.
Snow Leopard scheint zu halten, was Apple versprochen hat. Dafür sprachen schon einige der Vorabversionen und auch das fertige Betriebssystem wird wohl tatsächlich deutlich weniger Speicherplatz benötigen wie sein Vorgänger Mac OS X 10.5. Zudem soll Snow Leopard mit einer wesentlichen höheren Performance aufwarten können.
Wer diese Vorteile genießen möchte, braucht dafür jedoch auch den richtigen Mac. Dieser muss in jedem Falle 64-Bit fähig sein, was längst nicht bei allen Geräten der Fall ist. Einen Teil davon, vor allem ältere Modelle die bis 2006 verkauft wurden, hat Apple lediglich mit einem Intel core Solo Prozessor ausgestattet, welcher diese Leistung leider nicht bringt. Snow Leopard kann zwar auch auf diesen Macs genutzt werden, wird aber keine nennenswerte Verbesserung im Hinblick auf die Geschwindigkeit der Geräte bringen. Zudem müssen natürlich auch alle anderen Systemvoraussetzungen erfüllt sein, damit Snow Leopard zuverlässig laufen kann. Diese gibt Apple mit mindestens einem Gigabyte Arbeitsspeicher und Fünf Gigabyte freiem Speicherplatz auf der Festplatte an, weist jedoch darauf hin, dass mehr auf jeden Fall besser ist.
Einen kleinen Nachteil hat die Sache allerdings auch noch. Mit der Auslieferung von Mac OS X 10.6 Snow Leopard stellt Apple die Unterstützung für ältere Power-PC Macs endgültig ein. Auch der bisher gerne genutzte Weg durch verschiedene Hintertüren bleibt in diesem Falle verschlossen, was unter anderem auch daran liegt, dass die Software in weiten Teilen ausschließlich für Intel geschrieben wurde und deshalb nicht in der Lage ist, mit einem Power-PC zu kommunizieren.
Sicher ist hingegen bereits jetzt: Teuer wird das Update nicht! Für 29,–€ bzw. 69,–€ erhalten Mach OS X 10.5 Besitzer eine bzw. Fünf neue Lizenzen für Snow Leopard. Die Auslieferung erfolgt auch in diesem Fall wie von Apple bereits gewohnt auf DVD.
An der Sicherheit bei der Installation hingegen wollen die Entwickler einige Schwachstellen beseitigt haben, weshalb diesmal wohl weniger Fehler auftreten werden, als diese beim Update auf Mac OS X 10.5 der Fall war. Darauf verlassen sollten sich Nutzer allerdings nicht – ein Backup der Daten vor dem aufspielen von Snow Leopard ist auf jeden Fall Pflicht.
Am einfachsten geht das übrigens mit einer externen Festplatte, auf die alle Daten der eingebauten Festplatte gespiegelt werden. Am einfachsten ist das meist, indem man die „Time Machine“ nutzt.
Komplett fehlen bezüglich Mac OS X 10.6 Snow Leopard hingegen die Angaben zu der Kompatibilität mit anderen Programmen wie beispielsweise MS Word oder Adobe Photoshop. Hier könnte es unter Umständen zu Problemen kommen, welche jedoch vermutlich durch entsprechende Updates der Hersteller kurze Zeit nach der Auslieferung von Snow Leopard behoben werden.
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Sehr geil!
Auf das ding warte ich schon seit Monaten
Ich glaube, wer ein MacBook Pro etc. nach dem 1. Juli 2009 gekauft hat bekommt Snow Leopard für weniger als 10€. Aber halt nur eine Lizenz.