Nachdem in den letzen Wochen vermehrt Berichte von Nutzern auftauchten, deren iPhone sich ihren eigenen Angaben zu Folge selbst zerstört hatte, begannen Kritiker des beliebten Herstellers Apple bereits zu spekulieren, ob zwischen den explodierenden Touchscreens und ebenfalls in einigen Fällen aufgetauchten überhitzten Akkus ein Zusammenhang bestehen könnte.
Vor allem in Frankreich und England häuften sich die Meldungen über Vorfälle dieser Art im Zusammenhang mit Apples neuem iPhone 3GS. Hierbei berichtete ein französischer Jugendlicher gar, dass er bei der Zerstörung des Displays durch einen Glassplitter verletzt worden war.
Aus diesem Grund hat sich Apple entschieden, der Ursache der Vorfälle auf den Grund zu gehen, und sowohl die defekten Geräte, als auch andere iPhones, die zur Auslieferung in diesen Ländern vorgesehen waren genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch obwohl der Hersteller verschiedenste Tests und Untersuchungen an den Geräten vorgenommen hat, konnte er keinen Produktfehler ausfindig machen, der Schäden in dieser Form an den Geräten auslösen könnte.
Wie Apple inzwischen mitteilte, sei in den genannten Fällen der letzten Wochen statt dessen davon auszugehen, dass die Schäden auf Gewalteinwirkung von außen zurück zu führen seine. Dafür spricht nach Ansicht des iPhone Herstellers auch die vergleichsweise geringe Zahl derartiger Schäden, von denen bisher lediglich 11 bekannt sind. Diese traten zudem nicht nur beim neuen iPhone 3GS, sondern auch bei dessen Vorgänger, dem iPhone 3G auf.
Es ist inzwischen erwiesen, das Smartphones, die beispielsweise einmal gestürzt sind, dadurch nicht sofort defekt sein müssen. Trotzdem können sich im Display so genannte Haarrisse bilden, die dann möglicherweise bei einem längeren Aufenthalt des Handys in der Sonne oder einer neuerlichen, heftigen Erschütterung zum Splittern desselben führen, ohne dass der Nutzer einen direkten Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen herstellen kann. Dies betrifft jedoch nicht nur Apples Geräte, sondern lässt sich auch auf alle Handys anderer Hersteller übertragen.
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